Schlüsseldienst Köln

Das muss jetzt mal raus

Als Inhaber eines Sicherheitsfachgeschäftes und Betreiber eines Schlüsseldienstes bin ich nun seit fast 30 Jahren tätig. Wir montieren Schlösser und Beschläge, sichern ab, beraten unsere Kunden rund um das Thema Sicherheit. Wenn sich jemand ausgesperrt hat, helfen wir gerne, manch

Schlüsseldienst Inhaber

mal auch abends und am Wochenende. Das ist alles bezahlbar, so kostet eine zugezogene Türe tagsüber öffnen zu lassen bei uns nur € 69,-. Und das in jedem Kölner Stadtteil.

Unsere Stundenlöhne sind auf dem Niveau jedes anderen Handwerkers, es gibt keine versteckten Kosten und alles ist transparent und nachvollziehbar. Wir arbeiten für private Kunden, Firmen, insbesondere Hausverwaltungen und teilweise auch für Behörden, zb. Zoll- und Finanzämter.

Schlüsseldienst ist nicht gleich Schlüsseldienst

Was sich allerdings in den letzten Jahren in dieser Branche abspielt, ist unglaublich und teilweise auch nicht mehr nachvollziehbar. Wir haben mindestens einmal im Monat Leute im Geschäft stehen, die ganz schüchtern nachfragen, was denn bei uns wohl eine Türöffnung kostet. Dann im Laufe des Gesprächs ziehen Sie eine Quittung aus der Tasche und zeigen was Sie bei unseren lieben Mitbewerbern bezahlt haben. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Wir hatten bis jetzt in diesem Jahr (2014)schon zweimal Leute da, die über €1000,- bezahlt haben. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. EINTAUSEND Euro für eine Türöffnung. Unglaublich!

Und es wird immer schlimmer. Durch diese enorme Umsätze sind natürlich auch die Gewinne der so genannten „Abzocker“ so exorbitant hoch, und Sie sind in der Lage, die teuersten Werbeanzeigen in der Onlinewerbung oder auch, ganz klassisch, bei den gelben Seiten zu bezahlen. Somit ist es klar, die grössten Anzeigen und die bestplatzierten Anzeigen, zb. bei Google ganz oben, sind fast immer „Abzocker“. Bei Google wird zu bestimmten Tageszeiten für ein Klick auf die oberste Anzeige bis zu €20,- bezahlt! Das kann kein normaler Schlüsseldienst bezahlen, sehr wohl aber der Abzocker. Da ist es kein Wunder, der „Abzocker“der bei einer Türöffnung 300- 1000€ umsetzt, der zahlt ohne mit der Wimper zu zucken auch schonmal € 20,- für einen Klick bei Google.

Als ich vor fast 30 Jahren erstmals als Schlüsseldienstmonteur anfing gab es solche Abzocke garnicht. Es gab ein paar Sicherheitsfachgeschäfte in Köln, die gingen alle Ihrem Handwerk nach und man kannte sich. Es gab sogar mal einen runden Tisch, die „Fachgruppe Schlüsseldienste“ in der man sich regelmässig traf.

Für mich persönlich ist es schier unerträglich, mit allem möglichen Gesindel, welches sich Schlüsseldienst nennt und seine Kunden abzockt, in eine Ecke gestellt zu werden. Ich habe eine ordentliche Ausbildung genossen, ein Fachabitur gemacht, und lass mich nicht mit irgendwelchem ungelernten Pack in Sippenhaft nehmen.

Das Wort Schlüsseldienst ist zum Synonym für Lug und Betrug geworden.

Das hätte mir vor 30 Jahren mal einer sagen sollen, ich hätte es nicht geglaubt und ganz sicher ein anderes Handwerk ergriffen.

 

 

Schwarze Schlüssel

Wissen Sie genau wieviele Schlüssel zu Ihrer Wohnung existieren? Haben Sie sich schon einmal gefragt,

ob Sie auch wirklich alle Schlüssel haben, die zu Ihrer Wohnung existieren?

“Warum diese Frage?” mag der eine oder andere denken.

Tatsache ist, dass es Schlüssel gibt, die in Windeseile beim Schuster, im Baumarkt oder bei jedem Schlüsseldienst kopiert werden können.

Wenn Sie Ihren Schlüssel einmal ausgeliehen haben, kann möglicherweise ein Schlüssel nachgemacht worden sein.

Vielleicht hat auch der Vormieter einen Schlüssel nachmachen lassen, z.B. für seine Freunde, Freundin Handwerker oder Putzhilfe. Sie wissen es nicht!

Wenn Sie in eine Wohnung einziehen und der Verwalter Ihnen Schlüssel übergibt wissen Sie nicht wer alles Schlüssel hat.Außer, das Schloss ist mit einer Sicherungskarte geschützt und/oder ist Bestandteil einer Schließanlage. Dann wird über den Hersteller dokumentiert wie viele Schlüssel wann an wen ausgeliefert wurden. 

Ein Einbruch mit “schwarzen Schlüsseln” ist als solcher nicht erkennbar, da keinerlei Beschädigungen an der Tür zu finden sind.

In diesem Falle haben Sie keinen Versicherungsschutz Ihrer Hausratversicherung. Rein rechtlich handelt es sich in diesem Fall nicht um einen Wohnungseinbruch, sondern um eine Wegnahme.

Deswegen: Bei Umzug in ein Haus oder Wohnung immer das Zylinderschloss auswechseln lassen.

Nur dann haben Sie immer die Kontrolle über die Anfertigung von Nachschlüsseln.

Fazit: Ohne Sicherungskarte geht gar nichts

Alarmierend- Starker Anstieg bei Wohnungseinbrüchen

Einen alarmierend starken Anstieg bei Wohnungseinbrüchen beschreibt die polizeiliche Kriminalitätsstatistik

für das Jahr 2010. Danach stieg innerhalb
eines Jahres die Zahl an Wohnungseinbrüchen
um rund 7 % auf 121.347 Fälle. Nur knapp 16 %
davon konnten aufgeklärt werden. Da bereits im
Jahr 2009 eine Zunahme um rund 5 % verzeichnet
wurde, scheinen Einbrecher in Deutschland
immer noch zu leichtes Spiel zu haben.
Dabei könnte eine Grundabsicherung schon
mit wenigen Mitteln und relativ geringem Kostenaufwand
erreicht werden. Denn die richtigen
Sicherungstechniken bieten effektiven Schutz
vor unliebsamen Eindringlingen.